TeamTest im HSV Köln-Mülheim

Veröffentlicht von Administrator (admin) am May 06 2012
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Da die Zeit bis zu Begleithundeprüfung noch soooo lang ist, wollte ich bei einem TeamTest schon mal ein Gefühl dafür bekommen, wie sich so eine Prüfung mit Zac anfühlt. In meinem alten Verein HSV Köln-Mülheim bot sich hierzu die Gelegenheit in Form eine TeamTests.

Der TeamTest besteht wie die Begleithundeprüfung aus einem Teil auf der Platzanlage und einem Außenteil im Verkehr. Er ist im Unterordnungsschema ähnlich der Begleithundeprüfung. Es gibt aber noch Sitz und Platz aus der Bewegung. Während der Ablage ist der Hund angebunden, allerdings der Hudeführer geht außer Sicht. Auf der Platzanlage soll nicht so streng gerichtet werden, da auch Erziehungskursteilnehmern hier eine Möglichkeit zu einer erfolgreichen Prüfung gegeben werden soll. Der Außenteil soll aber umfangreicher sein und wird auch mit Punkten versehen. Insgesamt soll Wert darauf gelegt werden, einen umweltsicheren, gehorsamen Begleiter zu sehen.

Ich wurde beim HSV Köln-Mülheim super nett aufgenommen und hatte so das richtige Gefühl, um in das Ganze einzusteigen.

Nebenbei wollte ich auch die neuen Dinge, die ich bei Friedrich Suhr auf dem Mentaltraining gelernt hatte ausprobieren. Also wurde 2 Wochen vorher schon mal das Storyboard einer "Traumprüfung" geschrieben und meinem Hirn beim Busfahren und Einschlafen vorgespielt ;-)

Um meinen Stresspegel insgesamt niedrig zu halten, habe ich diesmal alle Sachen (Papiere, Box, Ersatzkleidung, Kamera etc.) 2 Tage vorher gepackt. So konnte ich mich am Samstag abend vorher wirklich entspannt zurück legen. Am Tag selber habe ich dann Kaffe und schwarzen Tee gemieden und habe mich in der Tat besser gefühlt. Auf dem Platz selbst beim Lauf ging der Puls natürlich wieder schneller, aber ich hatte das Gefühl Alles gut im Griff zu haben und habe während der Ablage, mich bewußt etwas entspannen können.

Training zuhause Training zuhause

Eigentlich wollte ich am Tag vorher nicht mehr trainieren, aber mein Mann, meinte es wäre besser Zac noch etwas auszulasten, damit der nicht zu hoch dreht. War auch eine gute Idee, denn auch so war Zac selber am Sonntag noch genügend motiviert ;-) Bei der Anfahrt fing er kurz vor dem Parkplatz laut an zu jaulen. Daher beschloß ich, ihn mit ein paar Übungen und Spiel-Belohnung auf dem Parkplatz etwas runter zu kriegen.

Vor der Prüfung selber habe ich langes Einlaufen vermieden, da ihn das nur noch mehr hochgebracht hätte. Er kann nämlich vor dem Törchen der Platzanlage schlecht arbeiten, will immer nur auf die Anlage ;-).

Also als das Vorgängerteam bei der Freifolge war, raus dem Auto, am Zaun vor dem Platz angebunden und dann als soweit war: fitsch durch das Törchen.

War ganz schön schwierig ihn dann ruhig zu halten, denn bis es los geht, dauert es ja: Anmelden, das andere Team zu Ablage, der Richter muss die Papiere ordnen.............. für uns eine Ewigkeit.

So war er dann auf der 1. Geraden auch recht unstet (mag die Leinenführigkeit auch nicht so), aber Schritt für Schritt wurden wir immer besser.

Na klar auf dem Video sieht man all die kleinen Ungenauigkeiten, aber auch die Freude und den Übermut, die ein solcher junger Hund hat.

Mir hat es Spaß gemacht. An der Genauigkeit werden wir arbeiten, aber hoffentlich darüber nie den Spaß verlieren!

Ergebnis: Platzanlage: 69 von 70 Pkt./ Außenteil 78 von 80 Pkt.

Zuletzt geändert am: May 06 2012 um 7:39 PM

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