Markylla's Miracle Luke

Rufname: Luke

Lebensmotto: I'am an alien. I'm an Englishman in New York.

Immer wenn ich Stings Song höre, denke, dass er genau für Luke geschrieben ist. Er wirkt oft auch etwas fremd, aber immer elegant und gentleman like!

Luke

Rasse: Kurzhaar-Collie
17.08.2003 - 13.06.2017

Vater: Ch. Eddy vom Ihlpol
Mutter: Ch. Markylla's Marianne Blue Star
Lukes Züchterin: Markylla's Smooth Collies

Erfolgreich geprüfter Begleithund
Teamtest
Obedience Stufe 3
Collie-Führerschein III (Collie Revue)

MDR1-- (Vetmed. Uni. Giessen/Pharmakologie und Toxikologie/MDR1-Defekt)

Nach dem Tod meines Wofsspitzes suchte ich nach einem neuen Zweithund. Dieser sollte temperamentvoll sein und gerne mit mir Obedience machen. Außerdem und das war mir noch wichtiger, sollte er in meinen Alltag passen und ein guter Kamerad für meinen Sheltie Samroy sein. D.h. er sollte damit zurecht kommen, dass ich auch arbeite und ihm nicht den ganzen Tag Beschäftigung bieten kann. Und er sollte nicht ein so einnehmendes Wesen haben, dass mein kleiner Sheltie nur noch "an die Wand" gedrückt wird. Ein wahrer Workoholic kam also nicht in Frage, wenn dies auch aus sportlicher Sicht sehr verführerisch war.
 Obwohl ich bisher eher ein Langhaarhund-Mensch war, fiel meine Entscheidung auf den Kurzhaarcollie, da man ihm nachsagt, die etwas robuster und temperamentvollere Variante des Collies zu sein.
 Eigentlich hatte ich mir einen größeren Hund gekauft, damit er ein festeres Wesen hat als mein kleiner Sheltie. Schließlich sollte mein Sportpartner diesmal meine "Prüfungsangst" gekonnt ignorieren. Es zeigte sich jedoch, dass Luke noch viel sensibler ist. Jedes kleinste Unwohlsein meinerseits spiegelt sich in seiner Erscheinung wieder.
 Luke ist ein Hund, der eine sehr gute Führung braucht. Ansonsten fühlt er sich, insbesondere in fremden Situationen und Örtlichkeiten unwohl. Er muss sehr behutsam an Aufgaben heran geführt werden. Hat er dann wirlich verstanden, worauf es ankommt, arbeitet er mit Freude.
 Aufgrund seiner Sensibilität oder vielleicht auch wegen MDR1-- ist er leider sehr magenempfindlich. Das Leckerchen eine Belohnung sind, mußte ich ihm erst "beibringen". Dafür hat er guten Spieltrieb. Aber man muss ihm immer wieder gewinnen lassen, damit er sich traut, voll ins Spiel einzusteigen. Am Liebsten macht er aber mit seiner Beute große Rennrunden. Leider habe ich erst sehr spät gelernt, dass er so am Besten, den in den Übungen aufgebauten Stress, abbauen kann.
 Eine seiner größten Tugenden ist sein Sanftmut unserem Sheltie Samroy gegenüber. Oft spielen die beiden Tauziehen. Luke setzt seine Kraft dabei so dosiert ein, dass immer auch mal wieder Samroy gewinnt.
Seine große Liebe ist unsere kleine Tochter Katlin. Als sie Baby war, wachte er immer freundlich über sie. Wenn er Gefahr spürte, wenn sich z.B. jemand zu bedrohlich über den Kinderwagen beugte, zeigte er mit viel Show, aber ohne je wirklich gefährlich zu werden, wozu er bereit wäre.
 Etwas genervt ist er von unserem Neuzugang Boder Collie Zac. Aber im Garten läßt er sich doch mal von ihm zu einem Fangspiel überreden.
 Gerade jetzt im Vergleich zu Zac merke ich, dass es nicht nur Lukes mentale Schwächen sind, die das Obedience so schwierig mit ihm machen. Auch ist er sehr unbeweglich: Ein Sprung, schnelles Beschleunigen oder Stoppen und eine schnelles Platz sind für ihn körperlich schon sehr schwierig. Um so mehr ist es ihm anzurechnen, dass er all die Jahre sich bemüht hat sein Bestes zu geben.
 Jetzt mit 8,5 Jahren habe ich ihn aus dem Turniergeschehen abgezogen, da es ihm zu viel Stress bedeutet. Wir machen jetzt im Training vermehrt, was ihm besonders liegt und ein Bischen Dogdancing.

Seitenanfang